Seminare von Montessori.coop im Oktober

Es zahlt sich aus.
Es ist vielleicht mühsam einen Babysitter zu organisieren, nur um mit seiner Partnerin Abendessen zu gehen. Oder um einen Spaziergang ganz alleine zu machen. Es kostet Überwindung eine Freundin anzurufen, obwohl man sich beleidigt hat. Manchmal ist es anstrengend sich auf die Situation mit einem Kind einzulassen, das gerade raufen will oder kuscheln oder ganz viel erzählen. Aber wenn die innere Stimme, das innere Gefühl ja dazu sagt, dann zahlt es sich aus. Es zahlt sich aus der inneren Stimme zu lauschen. Sie ist unser Halt, wenn die vielen Dinge, die wir tun sollen uns zu überschwemmen drohen. Sie ist unsere Richtung, wenn alle um uns herum unterschiedlicher Meinung sind. Sie ist unser Lotse, wenn die Gefühle stürmisch werden.

Im Oktober bieten wir drei Seminare an, die uns helfen unsere innere Stimme wahrzunehmen.

Das Abendseminar und das Wochenende mit Susanne Ernst laden uns ein, in die Tiefen unserer inneren Welten einzutauchen und mit konkreten Lösungen für den Alltag zurückzukehren.

Mit Joscha Grolms erforschen wir unsere Beziehungen und Verhaltensweisen und zugleich den Wald rund um uns herum.

Mit Thea Unteregger halten wir inne und horchen darauf, wie wir mit uns selbst sprechen. Ihr seid herzlich eingeladen.

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Was ich wirklich will!
Abend- und Wochenendseminar
mit Susanne Ernst
Manchmal passiert es uns: Wir schreien Menschen an, die wir lieben, wir schlagen die Tür hinter uns zu, obwohl wir Nähe bräuchten, wir bleiben stumm, wo wir doch so viel mitteilen möchten. Wir tun und sagen Dinge, die wir gar nicht wollten, die wir gar nicht meinten.
An diesem Wochenende wollen wir die Beziehung zu uns selbst pflegen, genau schauen, wie es uns geht, uns Zeit nehmen zu fühlen, wo wir gerade stehen. Und dann fliegen uns die richtigen Worte zu: Worte die klären, ohne zu verletzen, Worte die Verbindung schaffen, Worte die neue Wege öffnen.

Referentin: Susanne Ernst, Psychology of Vision Trainerin und Aikidolehrerin
Abendseminar: Freitag, 9. Oktober 2015, 18.00 – 21.00 Uhr, Kolpinghaus Bozen
Beitrag: 25 Euro bei Einzahlung bis zum 30. September 2015 30 Euro bei Einzahlung ab dem 1. Oktober 2015
Wochenendseminar: Freitag, 9. Oktober 2015, 18.00 – 21.00 Uhr; Samstag, 10. Oktober und Sonntag, 11. Oktober 2015, jeweils 9.00 – 17.00 Uhr, Studio Deva, Obstmarkt 3, Bozen (Samstag und Sonntag)
Beitrag: 205 Euro bei Einzahlung bis zum 30. September 2015 230 Euro bei Einzahlung ab dem 1. Oktober 2015

Die Kunst, die Wahrheit zu sprechen
Wochenendseminar
mit Joscha Grolms
 Worte sind eine Angelegenheit des Verstandes, während Gefühle eine Bauchsache sind.
An diesem Wochenende werden wir uns im Ausdruck unserer Gefühle üben und erleben, was für Auswirkungen das Ausdrücken oder das Runterschlucken haben. Wir erkennen die Kraft, die es uns kostet einen Schein aufrecht zu halten und erfahren wie befreiend es ist, wenn wir unsere Wahrheit sprechen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist unser gemeinsames Campleben. Wir werden über dem offenen Feuer kochen und die alltäglichen Aufgaben vom Leben in der Natur zusammen meistern. Es ist das Alltägliche wo Truthspeaking seine volle Wirkung entfaltet.
Themen sind unter anderem: Wahrhaftigkeit und Wahrnehmen, Campleben, Kern- und Reaktive Gefühle, Reinigen unserer Beziehungslinien, Feuerkochen, Innertracking, Anpirschen vom Leugnungsapparat.

Referent: Joscha Grolms, Wildnispädagoge
Zeit: Freitag, 16. Oktober 2015, 17.00 Uhr bis Sonntag, 18. Oktober 2015, 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Wald in Kohlern
Beitrag: 200 Euro bei Einzahlung bis zum 1. Oktober 2015, 230 Euro bei Einzahlung ab dem 2. Oktober 2015

Und sage freundlich Du zu mir
Dem inneren Dialog auf der Spur
Abendseminar
mit Thea Unteregger

Wir reden ständig mit uns selbst. Niemand anderes kann es hören. Wir könnten uns dabei mit Kosenamen und Komplimenten verwöhnen. Aber oft machen wir genau das Gegenteil: Wir schimpfen innerlich mit uns, nennen uns selbst zu langsam, zu dumm und zu dick, wir sind ungeduldig und hart.
Dieser Abend inspiriert dazu, den eigenen inneren Dialog liebevoller und leichter zu gestalten und sich hie und da sogar selbst zuzulächeln.

Referentin: Thea Unteregger, Erwachsenenbildnerin, Montessoripädagogin, NLP-Master
Zeit: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 20.00 – 22.30 Uhr, Kolpinghaus Boen
Beitrag: 10 Euro

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Ich wünsche uns allen einen Oktober mit Zeiten und Räumen für die innere Stimme.
Thea Unteregger

 

 

Abschluss Projekt Comenius – Beobachten und Darstellen von individuellen Entwicklungsprozessen

 

Beobachten und Darstellen von individuellen Entwicklungsprozessen

Ein europäisches Projekt im Rahmen des COMENIUS Programms der EU-Kommission

Zeitraum August 2013 – Juli 2015

 

Die Kinderhäuser Murkel in Siegburg (Nordrhein-Westfalen), Rubenshof in Berg im Attergau (Oberösterreich) und montessori.coop in Bozen (Südtirol) haben von August 2013 bis Juli 2015 zusammen an einem europäischen Projekt gearbeitet, um die Qualität ihrer pädagogischen Arbeit weiter zu verbessern.

Kinderhaus Murkel, Siegburg, Deutschland (http://www.murkel.eu)

Kindergruppe Rubenshof, Berg im Attergau, Österreich (http://www.rubenshof.at)

Kindergarten montessori.coop, Bozen, Italien (http://www.montessori.coop)

 

Im Zentrum des Projekts stand das Bild vom kompetenten Kind, das seinen inneren Bildungsplan durch selbständiges und eigenverantwortliches Handeln entfalten kann. Das Projekt ‚Beobachten und Darstellen von individuellen Entwicklungsprozessen‘ wurde in drei Phasen durchgeführt. Es begann mit einer Phase der Ist-Analyse. Die drei beteiligten Einrichtungen haben ihre Vorgehensweisen bei der Beobachtung von individuellen Entwicklungsprozessen von Kindern zusammengefasst und ausgetauscht. Auf der Grundlage der Rückmeldungen der Partner wurden dann die eigenen Beobachtungsinstrumente bearbeitet und in den jeweiligen Einrichtungen angepasst.

 

Ziel des Projekts war es eine für die jeweilige Zielgruppe (Schule, Eltern, Kind) aussagekräftige Entwicklungsdokumentation zu erstellen, die den Übergang in die Schulen erleichtert. Es wurde eine Vorlage erstellt, die eine aktive Beteiligung der Kinder an ihrer individuellen Entwicklungsdokumentation ermöglicht. Die unterschiedlichen Vorgaben der Bildungssysteme führen dazu, dass diese Vorlage in den Einrichtungen unterschiedlich eingesetzt wird.

Portfoliovorlage (pdf-Datei)

 

Die Kinder aller drei Kinderhäuser haben im Verlauf des Projekts an einer Fotodokumentation gearbeitet, um den Kindern und Erzieherinnen in den jeweils anderen Einrichtungen ihr Haus des Lernens vorzustellen. Dabei haben sie Erfahrungen gesammelt, wie sie ihren eigenen Lern- und Entwicklungsprozess reflektieren und darstellen können.

Beispiel-Link zu Murkelseite

 

Die Auseinandersetzung mit den länderspezifischen und kulturellen Eigenarten der beteiligten Länder hat zur Klärung der gesetzlichen Grundlagen für Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation und der jeweiligen pädagogischen Konzeption beigetragen, so dass die beteiligten Partner nun mit größerer Sicherheit die einrichtungsspezifischen Instrumente benutzen können.

Vergleich länderspezifischer und kultureller Eigenarten im Hinblick auf den inneren Bildungsplan (pdf-Datei)

 

Parallel zu diesem Prozess wurden verschiedene Themen zur individuellen Bildung in den Teams bearbeitet. Als Ergebnis dieses Diskussionsprozesses fanden Elternveranstaltungen mit externen Referenten in den Kinderhäusern statt.

Herbert Renz- Polster im Kinderhaus Murkel

André Stern in montessori.coop

Uli Tritschler im Rubenshof

 

Eine größere europäische Öffentlichkeit wurde mit einem Workshop und einem Informationsstand beim Kongress „Orte und Horizonte“ des Netzwerks Archiv der Zukunft im Oktober 2014 in Bregenz erreicht. Dort wurde das Projekt an einem Informationsstand vorgestellt und zu einem Workshop eingeladen.

Kongress Bregenz

 

Weitere Informationen zum Projektverlauf und den Aktivitäten finden Sie in den Newslettern:

Newsletter 2014

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von montessori.coop:

Projekt Comenius

 

Interessierte Fachkräfte und Einrichtungen, die mehr über das Projekt erfahren möchten können sich gerne an diese Kontaktadresse wenden:

info@montessori.coop

 

Allgemeine Informationen zum COMENIUS-Programm:

Das COMENIUS-Programm war ein seit 1995 eingerichtetes Programm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der Europäischen Union sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. Es ist seit 2007 Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen.

Am COMENIUS-Programm können alle teilnehmen, die am Bildungsprozess von der Vorschule bis zum Ende des Sekundarbereichs II mitwirken. Das sind Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, örtliche Behörden, Einrichtungen und Organisationen der Schulverwaltung, nichtstaatliche Organisationen, Lehrerbildungseinrichtungen, Universitäten sowie sonstiges Bildungspersonal.

Seit 2014 ist das Programm ausgelaufen und nun als ERASMUS+ in ähnlicher Form neu aufgelegt worden.

Links:

http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/index_de.htm (offizielle Internetpräsenz des ERASMUS+ Programms)

 

Haftungsausschluss: Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Charlie und die Schokoladenfabrik – Theateraufführung der Montessori-Schule Kohlern

eateraufführung der Montessori-Schule Kohlern mit Alexandra Hofer und Paola Guerra


 Charlie und die Schokoladenfabrik

Theateraufführung der Montessori-Schule Kohlern

mit Alexandra Hofer

Theateraufführung der Montessori-Schule Kohlern mit Alexandra Hofer und Paola Guerra


 Die Aufführung bildet den Abschluss des Theaterprojektes der Schule montessori.coop in Zusammenarbeit mit Theatraki.

Die SchülerInnen zwischen 6 und 14 Jahren erarbeiten gemeinsam das zweisprachige Stück frei nach dem Roman von Roald Dahl und erfinden so eine persönliche Interpretation des Kinderbuch- und Filmklassikers. Weiterlesen

Kursbroschüre Herbst 2015

Das neue Programm zur Elternbildung Herbst 2015

 der montessori.coop ist erschienen:

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 PDF-Version

 

Neue Kursbroschüre erschienen

Liebe Eltern und Interessierte!
 
Die neue Kursbroschüre Frühling 2015 von Montessori.coop ist erschienen.
 
Sie trägt den bezeichnenden Titel “Mit Begeisterung leben“.

Das Thema Begeisterung verdanke ich André Stern, der davon erzählte, wie die Anteilnahme und die Begeisterung seines Sohnes Tür und Tor bei den Menschen seiner Umgebung öffnete. Mir wurde bewusst, wie wichtig dieses Thema für uns Eltern ist.

Erinnern Sie sich daran, wie es ist, sich brennend für etwas zu interessieren? Wie lebendig sich das anfühlt, wie aufregend? Und wie es sich anfühlt, dann genau das richtige Buch zu finden, die hilfreiche Information, einen Menschen zu treffen, der einem etwas zeigen kann, etwas selbst auszuprobieren? Und besinnen sie sich, welch ein Genuss das ist, der eigenen Begeisterung nachgehen zu können, ohne Unterbrechung dranzubleiben, zu forschen, Fehler zu machen, weiter zu forschen, anderen davon zu erzählen…annika_caroline

„Zwanzig bis fünfzig mal am Tag erlebt ein Kleinkind einen Zustand größter Begeisterung. Und jedes Mal kommt es dabei im Gehirn zur Aktivierung der emotionalen Zentren. (…) Das Gehirn entwickelt sich so, wie und wofür es mit Begeisterung benutzt wird. Deshalb ist es entscheidend, sich als Heranwachsender oder Erwachsener diese Begeisterung zu bewahren. Leider erleben wir im Laufe unseres Lebens alle zu oft das Gegenteil. Wir stellen fest, dass uns die anfängliche Begeisterung, mit der wir uns als kleine Entdecker und Gestalter unserer Lebenswelt auf den Weg gemacht haben, beim Älterwerden zunehmend abhanden kommt. Denn wie oft überwältigt uns heute noch ein Sturm der Begeisterung? Einmal pro Tag, einmal pro Woche? Einmal im Monat?”, fragt Gerald Hüther in einem seiner Artikel.

Begeisterung ist also ein Lebenselixier, sie erhält uns jung und gesund. Manchmal glauben wir, es geht darum zu funktionieren und den Alltag glatt über die Bühne zu bringen. Wir sind beschäftigt. Wir müssen nur noch das hier erledigen.

Auch unsere Kinder müssen ihre Begeisterung oft hinten anstellen, hinter die Pflichten, hinter die Aufgaben, die sie haben und die wir haben, hinter die Termine. Die Begeisterung muss warten, wird unterbrochen. Die Soziologin Marianne Gronemeyer spricht vom „Enthusiasmus interruptus“, allerdings in einem schulischen Zusammenhang.

Doch ich denke, es ist klug auch in unserem Privatleben mehr Begeisterung am Stück zu ermöglichen, mehr Lachen und Lächeln. Es ist klar, dass wir unser Leben meistern müssen, wir können nicht einfach alle Termine absagen, alle Aufgaben aufgeben – aber vielleicht könnten unsere Prioritäten andere sein. Da Begeisterung gesund ist und unsere Lernfähigkeit und unsere Lebensfähigkeit fördert, können wir ihr mit gutem Grund mehr Platz in unserem Leben einräumen und in dem unserer Kinder.

Ich wünsche uns allen viel Spaß dabei.

Thea Unteregger
montessori.coop Elternbildung

Weihnachtsmarkt

Wir glauben, dass es nicht egal ist, aus welchem Material die Dinge unseres Alltags gefertigt sind. Wir glauben, es ist gut hinzuschauen, aufzuhorchen, nachzuspüren: was fühlt sich für mich gut an? Was liegt perfekt in meiner Hand? Was trage ich gern auf meinem Kopf? Was kitzelt meine Gedanken? Was bringt mich zum Lächeln? Es ist schön zu beobachten: was mag mein Kind? Weiterlesen

Tag der offenen Tür am 15.11.2014

Tag der offenen Tür

im Montessori & Natur Kindergarten Kohlern und in der Montessori-Schule Kohlern mit dem Kindergartenteam und dem Schulteam

Sind Sie neugierig darauf, wie Lernen funktioniert, wenn die Kinder frei wählen können, wofür sie sich interessieren? Wollten Sie immer schon einmal sehen, wie so ein Montessori-Kindergarten von innen aussieht? Möchten Sie sich darüber informieren, ob das etwas für ihr Kind sein könnte? Weiterlesen

Anmeldung Sprachferien vom 27.10. bis zum 31.10.2014

Nun ist es so weit!

Nachdem immer wieder der Bedarf geäußert wurde, werden wir in den Ferien während des Schuljahres Betreuung anbieten. Rachel Wolffe, eine Pädagogin aus England, übernimmt die Kinderbetreuung in englischer Sprache. Es wird gespielt, gesungen, gebastelt, gewandert und vieles mehr.

 Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. In Form der Immersion also eines “Sprachbads” sollen Kinder im Alter von 8-14 Jahren spielerisch in Kontakt mit der englischen Sprache kommen. Die „native speakerin“ Rachel verwendet ihre Muttersprache als Umgangs- und Unterrichtssprache. In der neuen Sprache wird alles, was gesprochen wird durch Mimik, Gestik, Objekte und/oder Bilder dargestellt. Die Kinder lernen spielerisch; zuerst verstehen sie, dann beginnen sie nach und nach zu sprechen, frei von Druck und Notenstress. Weiterlesen

Die Einschreibungen in den Montessori- Kindergarten haben begonnen

„Hilf mir es selbst zu tun.“ Maria Montessori

In unserem Montessori-Kindergarten und Schule können die Kinder in einer entspannten Atmosphäre spielen und lernen. In der für sie vorbereiteten Umgebung können sie dies in ihrem Rhythmus und mit allen Sinnen schöpferisch und kreativ tun.