Kursbroschüre Frühjahr 2016

 Es ist Zeit….

 
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Vor zwei Wochen habe ich eine Geschichte über Thomas Alva Edison, dem berühmten Erfinder, gelesen, die mich sehr berührt hat. Hier ist sie:

 
Eines Tages kam der kleine Thomas Edison mit einem Brief des Lehrers an die Mutter nach Hause. Mit Tränen in den Augen las die Mutter ihrem Sohn den Inhalt des Briefes laut vor: „Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und wir haben keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte übernehmen Sie das selbst.“ Thomas fand nach dem Tod seiner Mutter den Brief von damals zwischen anderen Unterlagen. Auf ihm stand geschrieben: „Ihr Sohn ist geistig behindert, wir wollen ihn nicht länger in unserer Schule haben.“

Edison soll stundenlang geweint haben und hat letztendlich in seinem Tagebuch vermerkt: „Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts.”

Ich habe begonnen zu recherchieren und herausgefunden, dass Edison tatsächlich sehr bald von der Schule verwiesen wurde, dass seine Mutter ihn unterrichtete und dass er schon als Kind schwerhörig war. Ob die Geschichte sich so zugetragen hat, konnte ich nicht erfahren. 
Und ich habe begonnen mir vorzustellen, wie das wäre, wenn jemand so an mich glauben würde, wenn mich jemand so fördern würde. Was ist das wohl für ein Gefühl? Vielleicht ist es wie ein beständiger Rückenwind beim Radfahren? Vielleicht ist es ein herzliches Wohlwollen gegenüber allen meinen Fehlern, meinem Versagen und meiner Unzulänglichkeit? Bei Edison ging es ja nicht darum, dass er funktionieren musste, sondern darum, seine Talente, seine Fähigkeiten zu unterstützen und zu pflegen. Es ging darum, dass er genial war, genau so wie er war, er musste sich nicht anpassen, er musste nicht anders sein, wie er war. Mir wurde klar, dass das ein ganz anderes Lebensgefühl für mich wäre. 
Die Zeiten sind vorbei, in denen ich ein solches Interesse von meinen Eltern fordern könnte, immerhin bin ich erwachsen. Ich werde also versuchen müssen, mir selbst diesen Rückenwind zu geben. Das ist sehr ungewohnt und fühlt sich seltsam an. Aber wie Thomas Edison sagt: „Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.”
Und er muss es wissen, schließlich hat er über 1000 Patente angemeldet!
 
Anbei schicke ich euch unsere neue Broschüre “Eile mit Weile”, denn im ersten Halbjahr 2016 widmen wir uns dem Phänomen Zeit. Erstmals wird es Angebote für Eltern und Kinder gemeinsam geben und diesmal auch wieder ein italienischsprachiges Seminar.
 

Danke und besonders liebe Grüße an alle, die heuer bei einer unserer Veranstaltungen dabei waren, Danke an alle, die uns unterstützen und lesen und mitdenken!

Ich wünsche uns allen ein Weihnachtsfest und ein neues Jahr, in dem wir selbst unsere Potentiale sehen und dafür sorgen, dass sie sich entfalten können.
 
Grazie a tutte/tutti che si sono interessati al nostro lavoro e tanti auguri per un natale e un’anno nuovo dove vediamo i nostri potenziali e li trattiamo con attenzione e cura!
 
Thea Unteregger
 
 

„Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.„ Thomas Alva Edison

Es ist Zeit.... Foto: Andreas Schütz
 
 
Foto: Andreas Schütz